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„Gemeinsam Kämpfen“ goes Hambi 18. Juli 21:00

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Am 18. Juli um 21 Uhr kommen Mitglieder der linken feministischen Kampagne „Gemeinsam kämpfen – für Selbstbestimmung und Demokratische Autonomie“ ins Hambi Camp um uns von ihrer Kampagne und ihren Erfahrung unter anderm aus dem Frauendorf Jinwar zu erzählen. Sie waren selber von November 2018 bis Februar 2019 in Rojava.

Die Kampagne ist am 25. November 2017 gestartet, u.a. mit Demos in Hamburg, Berlin und Celle.
Ziel der Kampagne ist es, das Wissen über die Revolution in Rojava, der Demokratischen Föderation Nordsyrien, als Frauenrevolution zu verbreiten.

Filmvorführung : In Unser Aller Namen

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Es gibt mal wieder eine Filmvorführung bei uns im Hambi Camp. Wir werden ‚In unser aller Namen‘ zeigen und haben dafür auch den Regisseur mit am Start für eine nachfolgende Diskussionsrunde.

Sa 25. Januar 2020 um 18:00 im Hambi Camp.

In unser aller Namen
… tun Polizistinnen und Polizisten ihre Pflicht.
So sieht es NRW Innenminister Herbert Reul.

Reul wählt diese Worte im Zusammenhang mit der Räumung des Hambacher Waldes. Aber offensichtlich sehen das nicht alle so.
Es formiert sich ein immer breiterer Widerstand. Zu den anfänglich etwa 50 Waldbesetzern stoßen zunehmend mehr Unterstützer, so dass schließlich 50.000 im Wald demonstrieren. Kann es ihnen gelingen die übermächtigen Gegner aus Industrie und Politik zu besiegen?

Trailer und mehr Infos über den Film auf:
https://in-unser-aller-namen.de/

Und der Link zu der Veranstaltung auf Facebook:
https://www.facebook.com/events/1114411358919161/

WDR Bericht

Der WDR war kurz bei uns und unserer Verpächterin zu Besuch.
Was in dem Bericht vergessen wird, ist dass in Morschenich auch noch Geflüchtete in die leeren Häuser untergebracht sind. Diese werden zu keiner Zeit aufgeklärt, wieso sie in ein Dorf ziehen, das einem Geisterdorf ähnelt und bis auf einen Kindergarten nichts mehr zu bieten hat.

Ein „Funken“ Hoffnung im Geisterdorf Morschenich

19.06. Info-Veranstaltung: Die Situation auf der Balkanroute mit Cars of Hope

Im Gespräch mit Cars of Hope: Die Situation der Geflüchteten auf der Balkanroute

19. Juni 2019, 20:00 Uhr. Hambi Camp 2.0 im Garten von Oberstraße 14 (einfach hinten rum kommen) in Morschenich.

Dean arbeitete mehr als 8 Monate lang mit Flüchtlingen in Bosnien. Er wird über seine Erfahrungen in Bosnien und Athen sprechen

René arbeitet seit 2015 auf der Balkanroute und war in Ungarn, Bosnien, Slowenien, Kroatien, Serbien, Griechenland und Österreich aktiv.

Cars of hope ist als selbstorganisierte Initiative seit 2015 auf der Balkanroute aktiv.

In den letzen 4 Jahren haben wir in Bosnien, Kroatien, Slowenien, Ungarn, Serbien, Österreich und Griechenland gearbeitet. Einige von uns haben auch Geflüchtete in Calais (Frankreich) unterstützt.

Während die Menschen 2015 voller Hoffnung waren, ist das Bild im Jahr 2019 ein komplett anderes: Hunger, Obdachlosigkeit und Polizeigewalt führen zu Verzweiflung, die sich auf der Balkanroute breit gemacht hat.

Es ist viel bekannt über die tödliche Situation auf dem Mittelmeer. Weniger bekannt ist die systematische Polizeigewalt auf der Balkanroute und in Ländern wie z.B. Frankreich gegen Menschen, die sich auf der Flucht befinden. Als wir 2018 in Bosnien gearbeitet haben, mussten wir unsere Planung immer wieder ändern, weil täglich Geflüchtete von der bosnisch-kroatische Grenze zurückkehrten. Viele von ihnen waren der willkürlichen Gewalt der kroatische Polizei ausgesetzt und kamen verletzt wieder. Also mussten wir jeden Tag erst einmal Verletzte notdürftig versorgen. Ärzte ohne Grenzen unterstützten uns dabei – wegen mangelnder Kapazitäten, leider nur punktuell.

Es fehlt, wie überall auf der Balkanroute, sogar an den notwendigsten Lebensmitteln. Seit dem 31.März diesen Jahres werden in Griechenland anerkannte Geflüchtete in Etappen aus Wohnungen und Camps zwangsgeräumt. Zusätzlich werden ihnen die 150 Euro Taschengeld gestrichen. Insgesamt geht es um mehrere Tausend Menschen.

Unsere Arbeit unterscheidet sich von vielen der größeren NGO’s darin, dass wir lokale Kontakte vor Ort haben und uns mit den Geflüchteten gemeinsam erst einmal eine Übersicht verschaffen und dann gemeinsam mit diesen Menschen unsere konkreten Hilfsprojekte planen und umsetzen.

In den vergangenen Jahren verteilten wir u.a. Nahrungsmittel, Schuhe und Hygieneartikel an Tausende von Geflüchteten. In Bosnien haben wir auch einen Container, der als Notunterkunft für Familien fungiert, kernsaniert. In Thessaloniki (Griechenland) bauten wir die Infrastruktur (Strom, warmes Wasser und einen neuen Boden) für eine Küche, in der für obdachlose Geflüchtete gekocht wurde. In Thessaloniki mieteten wir außerdem diverse Apartments an, wo wir obdachlose Geflüchtete untergebracht haben.

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Ohne die großartige Unterstützung von den vielen Menschen, die mit uns auf die Balkanroute gefahren sind oder die gespendet haben, wäre unsere Hilfe nicht möglich gewesen.
Auch dieses Jahr haben wir viel vor und werden unsere Arbeit auf der Balkanroute fortsetzen, denn die Situation verschärft sich immer mehr. Dabei brauchen wir eure Unterstützung.

Mit eurem Geld wollen wir obdachlose Geflüchtete in Griechenland mit dringend benötigten Nahrungsmitteln versorgen.
Außerdem besteht gerade in Bosnien ein akuter Mangel an Medikamenten und Verbandszeug (s.o.).
Zudem werden wir Nahrungsmittel verteilen.

Ihr könnt unsere Arbeit mit einer Spende via PayPal (PayPal Adresse: carsofhopewtal@gmail.com), oder durch eine Überweisung auf unser Spendenkonto unterstützen:

Kontoverbindung
Volksbank im Bergischen Land
Kontoinhaber: Hopetal e.V.
Verwendungszweck: Cars of Hope
IBAN: DE51 3406 0094 0002 9450 87
BIC: VBRSDE33XXX

Obwohl wir ein eingetragener Verein mit einer dementsprechend ordentlich geführten Buchhaltung sind, sind wir nicht als gemeinnützig anerkannt. Wir haben uns bewusst dazu entschieden die Gemeinnützigkeit nicht zu beantragen, nachdem mehreren Vereinen in den vergangenen Monaten die Gemeinnützigkeit nachträglich aberkannt wurde.
Über unsere Gründe könnt ihr auf unsere Webseite mehr erfahren: https://cars-of-hope.org/spenden/
Danke für euer Verständnis.

 

 

KüfA und Hambi Kurzfilmabend mit Referent 13.06.

Am 13.06. gibt es bei uns wie jeden Donnerstag wieder leckere KüfA (Küche für Alle), diesmal aber mit anschlieszender Filmvorführung. Die gezeigten Kurzfilme ermöglichen einen Einblick in die Kämpfe um den Hambacher Forst in dem Zeitraum 2013-2015. Begleitet werden die Kurzfilme durch Kommentare des Referenten.
KüfA beginnt um 20:00, Filmvorführung danach 🙂